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Stichwortverzeichnis



Populationsökologie









Population
  • Fortpflanzungsgesellschaft
  • biologische Einheit mit charakteristischen Eigenschaften
    • Genpool
      • Gesamtheit aller Erbanlagen aller Individuen einer Population

Populationsgröße
  • Individuenzahl in der Population

Populationsdichte
  • Individuenzahl je Flächeneinheit

Grundannahmen
  • zum mathematischen Modell der Populationsentwicklung
    • ungehinderter Austausch aller Gene innerhalb der Population
    • ideale Rekombination
    • ideale Anpassung an neue Umweltbedingungen
    • jedes Individuum hat nur ein Nachkommen
  • Daraus können dann Wachstums- und Vermehrungsraten je Zeiteinheit abgeleitet werden


Wachstumsrate


dN
= r * N * (
K - N
)
dt
K
 
N  =
Individuenzahl
r  =
Zuwachsrate
K  =
Umweltkapazität (maximale Größe einer Population
dN
=
dt
Wachstumsrate der Population je Zeiteinheit


Regulation der Populationsdichte


Dichteabhängige Faktoren
Dichteunabhängige Faktoren
  • intraspezifische Konkurrenz
    • Nahrung
    • Revier (Gedrängefaktor)
  • Artspezifische Feinde
    • Räuber
    • Parasiten
  • Ansteckende Krankheiten
    • Pest
  • abiotische Umweltfaktoren
    • Licht
    • Temperatur
    • Boden
  • Nichtspezifische Feinde
  • Nichtansteckende Krankheiten
    • Allergie
  • Naturkatastrophen
    • Unwetter
    • Vulkanausbrüche

treten unterschiedlich in Erscheinung bei
veränderter Populationsdichte
treten immer gleich in Erscheinung

Nahrungsbeziehungen


Produzenten Konsumenten
Destruenten
  • autotrophe Organismen erzeugen mit Hilfe der Photosynthese aus anorganischen Substanzen organische Substanzen

  • heterotrophe Organismen die aus lebenden organischen Substanzen körpereigene Stoffe aufbauen
  • heterotrophe Organismen die sich von toter, organischer Substanz (Abfall, tote Pflanzen und Tiere)

  • Pflanzen
    • außer Parasiten
    • Zyanobakterien (Blaualgen)

  • Heribivore: Konsumenten I. Ordnung
    • Pflanzenfresser
  • Carnivore: Konsumenten II. Ordnung
    • Fleischfresser
  • Insectivore: Konsumenten höchster Ordnung
    • Gipfeltiere
    • keine Raubfeinde
    • = heterotrophe Konsumenten

  • Saprovore (Streufresser, bilden manchmal energiearme organische Substanzen)
    • Raben
    • Möwen
    • Haie
    • Maden
    • Insekten
  • Mineralisierer
    • Pilze
    • Bakterien


  • Omnivore: Konsumenten IV. Ordnung
    • sind Konsumenten I. + II. Ordnung und Saprovoren
    • Mensch
    • Dachs
    • Bär

  • In der Natur herscht ein geschlossener Stoffkreislauf, die Produzenten nutzen wieder die anorganischen Substanzen, die von den Destruenten erzeugt wurden
  • Definition:
    • In einem naturnahen oder natürlichen Ökosystem ist die Bilanz von Stoffproduktion, Stoffverbrauch und Stoffabbau ausgeglichen.
    • => dynamisches Fließgleichgewicht <=


Energiefluß


  • Darstellungen von Nahrungsbeziehungen
    • Nahrungsketten
      • Grünalge » Wasserfloh » Rädertier » Forelle » Bär » Maden » Bakterien
      • Weizen » Spatz » Sperber » Habicht » Schlange » Fuchs » Maden » Bakterien
    • parasitische Nahrungskette
      • Apfelbaum » Schildlaus » Schlupfwespe
      • Apfelbaum » Blattlaus » Maden » Vögel
    • detritische Nahrungskette
      • Falllaub » Regenwurm » Mikroben

Stoffkreisläufe

Sauerstoff- und Kohlenstoffkreislauf

Sauerstoff und Kohlenstoffkreislauf











2005-05-07
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